Die in Düsseldorf lebende polnische Künstlerin Brygida Wrobel-Kulik hatte eine grosse Ausstellung im Museum Galerie für zeitgenössische Kunst in Katowice in Polen. Diese Ausstellung wird nun bei schreier & von metternich fine arts in Düsseldorf zu sehen sein. Der Titel der Ausstellung "Ilebiland" ist eine eigene, ihrer für sie typischen Kartographie entsprechende Erfindung der Künstlerin, sie sucht symbolisch den besonderen Ort. Brygida Wrobel-Kulik kam 1981 nach Deutschland, lebte in Aachen wo sie 1983 die Künstlerinnengruppe "Grenzfrauen" mitgründete und 1985 den Förderpreis der Stadt Aachen erhielt. Nach dem Studium an der Kunstakademie Krakau studierte sie noch einige Jahre bei Günther Uecker an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie beschäftigt sich mit Land-Art, Garteninstallationen, kreiert ihre eigenen Territorien, Flusslandschaften, Kontinente, Globen und Weltkarten ohne Grenzen. Sie hatte zahlreiche Museums- und Kunstvereins-Ausstellungen in Polen, zum Beispiel in Lodz, Krakau, Breslau, Warschau und zuletzt in Katowice, dazu Ausstellungen in Kroatien, Ungarn, Holland, Frankreich, Luxemburg, Österreich, im Frauenmuseum in Bonn, im Malkasten in Düsseldorf. Seit vielen Jahren wie auch in der gegenwärtigen Ausstellung beschäftigt sie sich mit kartographischen Motiven und schafft dazu Projekte und Installationen. In diesen Rahmen fällt auch die grosse Lichtinstallation "Globalotopie", bestehend aus 35 Hemisphären-Elementen, entstanden zwischen 1997 und 2004. Die einzelnen Hemisphären, gehängt über eine Gesamtfläche von 4 mal 3 Meter, sind abwechselnd beleuchtet. Die "Globalotopie" war 2004 im museum kunst palast im Rahmen der Grossen Kunstausstellung NRW zu sehen. Irek Kulik wird in die Ausstellung einführen.
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